Wir Zells aus Ettlingen wünschen allen, die uns kennen und mit uns verbunden sind, ein frohes, friedliches und gesegnetes Osterfest 2026.
Das vergangene Jahr hat für unsere Familie viele Veränderungen mit sich gebracht. Vor allem mussten wir einen schweren Verlust verkraften: Unser Opa Leo ist von uns gegangen. Gerade an Ostern, dem Fest der Hoffnung und der Auferstehung, wird er uns besonders fehlen. Schon im letzten Jahr war er sehr schwach, und doch war seine warme, verbindende Art immer spürbar. Er war für uns alle ein Mensch, der Ruhe ausstrahlte, Nähe schuf und unsere Familie auf besondere Weise zusammenhielt. In diesen Tagen denken wir mit viel Dankbarkeit an ihn.
Auch beruflich hat sich einiges verändert. Nach fast 25 Jahren bei Cognex, einer Zeit, die mich sehr geprägt und in der ich mich fachlich wie persönlich weiterentwickeln konnte, ging für mich ein wichtiger Lebensabschnitt zu Ende. Umso dankbarer bin ich, dass ich mit Kardex in Neuenstadt eine neue berufliche Aufgabe gefunden habe. Am 1. Mai werde ich dort als Leiter eines Supportteams beginnen. Alles, was ich bisher von diesem Unternehmen erleben durfte, stimmt mich positiv und gibt mir das gute Gefühl, an einem Ort anzukommen, an dem man gerne arbeitet und gemeinsam etwas bewegen kann.
Der Frühling ist die Zeit des Neubeginns. Vielleicht ist das einer der Gründe, warum Ostern für viele Menschen mehr ist als nur ein paar freie Tage. Die Osterbotschaft erinnert daran, dass aus Dunkelheit neues Leben wachsen kann und dass Trauer nicht das letzte Wort haben muss. Aus dem, was hinter uns liegt, wachsen neue Kraft, neue Gedanken und neue Zuversicht. Ich freue mich auf das, was vor uns liegt.
Auch für unsere Kinder bringt dieses Jahr wichtige Schritte mit sich. Franzi und ihr Freund Elias werden im April ihr zweites Staatsexamen ablegen und danach ihr praktisches Jahr absolvieren, verbunden mit einem Abstecher nach Australien. David hat ein intensives Semester mit sieben Prüfungen an der TUM hinter sich und plant, sein Studium im Herbst für einige Monate in Taiwan fortzusetzen. Für all das wünschen wir ihnen von Herzen viel Erfolg, gute Erfahrungen und Gottes Segen auf ihrem Weg.
Über die Ostertage möchten wir als Familie etwas zur Ruhe kommen. Wir werden meine Schwester Christine und ihren Mann Thorsten in Heitersheim besuchen; auch meine Mutter Maria wird dort sein. Gerade in bewegten Zeiten spürt man, wie wertvoll Familie, Nähe und gemeinsame Zeit sind.
In diesem Sinne wünschen wir allen Freunden, Bekannten und Wegbegleitern frohe Ostern, schöne gemeinsame Stunden und ein wenig Ruhe, Zuversicht und Frühlingslicht in diesen Tagen.